BIOGRAFIE
Die Sängerin Hanna Larissa Naujoks vereint eine warme, „kraftvolle Mezzostimme und klare Höhen“ (OMM) mit „aufregender Intensität“ (nmz) auf der Bühne, und hat sich zuletzt vor allem in der Darstellung von vielschichtigen Charakteren als Mezzosopran und im jugendlich-dramatischen Zwischenfach einen Namen gemacht.Im April 2024 gab sie ihr erfolgreiches Rollendebüt mit Schönbergs Erwartung unter der Leitung von Patrick Hahn und der Regie von Manuel Schmitt an der Oper Wuppertal, für das sie in der Saisonbilanz der Zeitschrift DIE DEUTSCHE BÜHNE in der Rubrik „Besondere künstlerische Leistung im Musiktheater“ als „berührende Protagonistin“ erwähnt wurde.
Die Frau in Erwartung wird sie erneut ab Februar 2025 verkörpern: in einem Doppelabend am Staatstheater Saarbrücken, in dem sie außerdem die Titelpartie in der Oper Sāvitri von Gustav Holst übernehmen wird. Im November 2024 debütierte sie in der Rolle der Jitsuko Honda in der Kammeroper Hanjo von Toshio Hosokawa am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin.
Nach einem Festengagement an der Staatsoper Hannover von 2012-2017 arbeitet Hanna Larissa Naujoks seit 2017 freischaffend und gastiert deutschlandweit an verschiedenen Theatern. Zu ihrem Repertoire gehören u.a. Octavian (Der Rosenkavalier), Komponist (Ariadne auf Naxos), Lucretia (Rape of Lucretia), Charlotte (Werther) und Hänsel (Hänsel und Gretel).
Weitere Rollen in Vorbereitung sind Venus (Tannhäuser), Brangäne (Tristan und Isolde), Sieglinde (Die Walküre), Marie (Wozzeck), Judith (Herzog Blaubarts Burg) und Leonore (Fidelio).
Beim Glyndebourne Festival coverte sie 2017 die Partie des Komponist in Ariadne auf Naxos. Zuletzt sang sie Octavian (Der Rosenkavalier) am Theater Kiel, an der Opéra Grand Avignon und am Oldenburgischen Staatstheater, wo sie außerdem als Stewardess in Flight von Jonathan Dove und als Wellgunde (Das Rheingold) und Rossweiße (Die Walküre) gastierte. Im Konzertbereich sang sie Beethovens 9.Sinfonie mit den Bergischen Symphonikern unter der Leitung von Daniel Huppert und Mendelssohns „Die erste Walpurgisnacht“ im Eröffnungskonzert der Tiroler Festspiele Erl unter der Leitung von Julia Jones. Sie war als Page (Salome) an der Oper Leipzig und als Hänsel am Theater Hagen zu sehen. Am Tiroler Landestheater Innsbruck verkörperte sie die Charlotte in Werther und Lucretia in Brittens The Rape of Lucretia am Staatstheater Nürnberg unter der musikalischen Leitung von Björn Huestege und der Regie von Jens-Daniel Herzog. Am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin begeisterte sie als Octavian, als Orfeo in Orfeo ed Euridice, als Hänsel und als Bersi in Andrea Chenier. Am Theater Koblenz sang sie den Fuchs in Das Schlaue Füchslein.
An der Staatsoper Hannover war sie in vielen Rollen des lyrischen Mezzofachs zu erleben, wie Charlotte (Werther), Dorabella (Così fan tutte), Cherubino (Le Nozze di Figaro), Annio (La Clemenza di Tito), Hänsel (Hänsel und Gretel), Olga (Eugen Onegin), Hermia (A Midsummer Night’s Dream), Marchesa Melibea (Il Viaggio a Reims) und Lola (Cavalleria Rusticana).
Sie gastierte außerdem an der Semperoper Dresden, an der Oper Köln, am Staatstheater Kassel, am Pfalztheater Kaiserslautern, sowie an den Theatern Aachen, Braunschweig, Dortmund, Würzburg und Trier.